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Coaching, Bewältigung Ihrer Krisen, Konflikte, Herausforderungen

Filmprojekt zum Thema chronische Schmerzen

In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen. Die Folgen für die Betroffenen sind gravierend, denn dauerhafte Schmerzen sind eine schwere Belastung für die Psyche. Die permanente Einnahme von Schmerzmitteln verursacht zusätzlich Nebenwirkungen und oft wirken sie nach einiger Zeit nicht mehr. Betroffene empfinden ihr Leben dann irgendwann als nicht mehr lebenswert.

Schmerzen haben eine wichtige Warn- und Schutzfunktion. Dauern Schmerzen jedoch über Monate hinweg an, spricht man vom chronischen Schmerzsyndrom. Die Schmerzen lösen sich von der eigentlichen Ursache, weil Schmerzen an mehreren Stellen des Gehirns abgespeichert werden und sich dadurch ein Schmerzgedächtnis bildet. Schmerzimpulse werden weiter gesendet, auch wenn eigentlich kein Grund mehr dafür besteht. Neben schweren körperlichen Erkrankungen wie Rheuma oder Krebs können auch emotionale und psychosoziale Belastungen zu dauerhaften Schmerzzuständen führen.

Für dieses Filmprojekt werden mehrere Betroffene gesucht, die mit chronischen Schmerzen leben. Ausgehend von der Frage, wie das chronische Schmerzsyndrom entstanden ist, geht es darum, welche Auswirkungen die Erkrankung auf den Alltag hat. Welche psychischen Folgen gibt es? Wie sieht die Suche nach Hilfe aus? Welche Therapien helfen? Welche Rolle spielt der Austausch mit anderen Betroffenen? Was kann ein Leben auch mit chronischen Schmerzen lebenswert machen? Oder ist das Leben nur noch eine unerträgliche Qual? Wie gehen Angehörige und Freunde damit um?

Das Projekt hat das Ziel, diese sehr bedeutsame Thematik subjektiv und unzensiert aus der Sicht der Betroffenen zu schildern und zu zeigen. Bei alles Dramatik und Verzweiflung wird der Film aber auch Mut machen, sich dem Thema zu stellen. Interessierte sollten möglichst aus Nordrhein-Westfalen oder aus den Nachbarregionen kommen. Gesucht werden Menschen aller Altersgruppen.

Kontakt:
Christoph Müller
c.mueller@medienprojekt-wuppertal.de
Tel.: 0172–2616547